Terminkalender

Eurythmie-Performance „über einem Abgrund lag ich“
Samstag, 19. Oktober 2019, 20:00

Eurythmie Performance waldorf100mit dem tritonus Ensemble München

Der Aufbruch in die Moderne zum Beginn des 20. Jahrhunderts erfuhr durch den Nationalsozialismus Zurückweisung, Verhaftung und Vernichtung. Die Anthroposophie Rudolf Steiners mit der von ihm begründeten Waldorfpädagogik und der eurythmischen Kunst wurden verboten. Im Osten Deutschlands bis zur Wende konnten nach 1945 keine Waldorfschulen und Eurythmieausbildungen entstehen. Auch in der Sowjetunion musste anthroposophische Arbeit im Geheimen stattfinden.

Was geschieht mit neuen geistigen Zukunftsimpulsen, wenn ihre Träger zum Schweigen gebracht werden oder fliehen mussten? Diese Frage stellt sich das tritonus ensemble mit dem Titel „über einem Abgrund lag ich“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden auf der ganzen Welt Waldorfschulen und es bildeten sich neue Eurythmieinitiativen. Trägt ihr Impuls über den Abgrund?

Das tritonus eurythmie ensemble begründete sich 1995 nach einem Vorlauf (1988–1995) fünfzig Jahre nach Kriegsende. Es gestaltet unter der Leitung von Aiga Matthes für die Bühne Texte und Kompositionen von der Antike bis zur Moderne und Gegenwart.

Sie zeigen in bewegten Bildern Metamorphosen im menschlichen Sein.

Ansprache: Kilian Hattstein Blumenthal.

Karten bei Kunst und Spiel: Tel. 089/3816270, € 26,–
und an der Abendkasse im Theater LEO17, Leopoldstraße 17

 

 

Kontakt : www.leo17.de
Ort : Theater LEO17
Theater LEO17, Leopoldstraße 17, München-Schwabing
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schuleimwandel

 

"Und kurioserweise ist es so, dass wir durch die Art, uns zum Kind zu stellen, in uns die Liebe zum Kind entwickeln, dass wir es dahin bringen, es mit immer größerer Liebe zu erfassen. Und wir erwerben uns gerade dadurch eine mächtige Hilfskraft, das Kind liebend zu unterrichten und zu erziehen."

Rudolf Steiner

 

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