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    Waldorfpädagogik heute in Bayern

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    ... von der Geburt bis zur Volljährigkeit auf einer Website

  • Waldorfpädagogik heute mit Inklusion

    "Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen"

    Rudolf Steiner

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Jeder Waldorfkindergarten ist autonom. Über die Vereinigung der Waldorfkindergärten haben sie sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Antworten auf die drängenden Erziehungs- und Bildungsfragen zu suchen und sich gegenseitig in der Arbeit zu unterstützen.

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Heilpädagogische Waldorfschulen gehören dem Verband Anthropoi für anthroposophisches Sozialwesen an. Der Verband ist ein Zusammenschluss von Menschen, Initiativen und Einrichtungen, die ihren sozialen Auftrag aus der Anthroposophie Rudolf Steiners heraus gestalten.

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Waldorfschulen sind einheitliche Volks- und höhere Schulen und umfassen die Jahrgangsstufen 1 bis 13. Ihr Lehrplan und die entsprechende Methodik richten sich nach der altersspezifischen psychischen Entwicklung des Kindes und folgen damit den pädagogischen Anregungen des Anthroposophen Rudolf Steiner.

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Cover BlickwechselDas Thema Inklusion hat die Gemeinschaft der Waldorfschulen in den vergangenen Jahren sehr bewegt.
Zum einen wird darauf hingewiesen, dass Rudolf Steiner die Waldorfschule als eine „Schule für alle“ gründete, und zum anderen wird immer wieder im Hnblick auf „schwierige Schüler“ betont, dass alle sowieso schon inklusiv arbeiten, ohne wirklich zu hinterfragen, was Inklusion eigentlich meint.
Noch gibt es wenig Zusammenarbeit zwischen den  „großen“ und den heilpädagogischen Schulen, Zweitere erleben sich teilweise sogar durch die Inklusionsdebatte in ihrer Existenzberechtigung angegriffen und im Wettbewerb um die Schüler mit Handicap.
Da auch die finanziellen Unterstützungen für Schulbegleiter und Doppelführung in inklusiven Klassen in den Bundesländern sehr unterschiedlich gehandhabt werden, erleben sich viele Waldofschulen in Fragen der Inklusion nicht kompetent und begeben sich nur zögerlich auf den Weg.
12 Projektschulen bundesweit werden zur Zeit auf ihrem Weg zur Inklusion vom Bund begleitet – ein erster Zwischenbericht nach 1,5 Jahren ist in Arbeit.

Brücken bauen und den Dialog anregen

Um in dieser Situation Brücken zu schlagen und den Dialog anzuregen, ist der „Blickwechsel“ entstanden. Die Pädagogische Forschungstelle und der AK Inklusion im Bund der Freien Waldorfschulen verantworten diese 4x jährlich erscheinende Zeitschrift, welche kostenlos in den Schulen und Seminaren angeboten wird. Die bisherigen Schwerpunktthemen waren
 a) Menschenkundliche Aspekte der Inklusion (Heft 1/16)
 b) die UN Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung (Heft 2/16)
 c) konkrete Unterrichtsbeispiele aus einem inklusiven Unterricht (Heft 3/16)

Verantwortlich für die Inhalte zeichnen Mitglieder des AK Inklusion wie Bärbel Bläser und Reinhold Eichholz, aber auch Johannes Denger von Anthropoi und Florian Schulz.

Enstehen soll über 10 Hefte ein Kompendium, welches die aktuelle Diskussion zum Thema Inklusion in seiner ganzen Breite wiederspiegelt und allen im Prozess beteiligten Anregung für die persönliche Auseinandersetzung und die konkrete Unterrichtsgestaltung gibt.

Im Downloadbereich der pädagogischen Forschungsstelle können Sie die ersten drei Ausgaben als PDF herunterladen: (Mit dem Klick auf das jeweilige Cover gelangen Sie direkt zu der Publikation)

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"Und kurioserweise ist es so, dass wir durch die Art, uns zum Kind zu stellen, in uns die Liebe zum Kind entwickeln, dass wir es dahin bringen, es mit immer größerer Liebe zu erfassen. Und wir erwerben uns gerade dadurch eine mächtige Hilfskraft, das Kind liebend zu unterrichten und zu erziehen."

Rudolf Steiner

 

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